Unser Schulprogramm

 

überarbeitete Fassung

vom Juni 2017

für eine fortlaufende

Schulentwicklungsarbeit

 

Inhaltsübersicht

1.  Die Grundschule Klein Nordende-Lieth

2.  Unsere Leitlinien

3.  Präventivkonzept

4.  Förderkonzept

5.  Vertretungskonzept

6.  Ausbildungskonzept

7.  Konzept der offenen Ganztagsschule

8.  Evaluation und Visionen

 

 

1.  Die Grundschule Klein Nordende-Lieth

Die dreizügig ausgebaute Grundschule Klein Nordende-Lieth liegt in der selbstständigen Gemeinde Klein Nordende, einem Ort mit etwa 3000 Einwohnern, der unmittelbar an die Stadt Elmshorn anschließt.
Ca. 250 Schülerinnen und Schüler (im Folgenden Schüler genannt) werden in 12 Klassen unterrichtet. In jeder Klassenstufe werden Kinder inklusiv beschult.
10 der 12 Klassenräume liegen zu ebener Erde. So kann der große Schulhof schnell
erreicht und häufig am Tag genutzt werden.
Zum weiträumigen Gelände, das durch einen Wald begrenzt wird, gehören ein Spielplatz, ein grünes Klassenzimmer, zwei kleine Bolzplätze und ein Sportplatz mit Minifußballfeld und eine Kletterwand.

Wir sind eine verlässliche Grundschule. Der verbindliche Zeitrahmen von 20 Stunden für die Klassen 1 und 2 und von 26 Stunden für die Klassen 3 und 4 sind dabei voll berücksichtigt.
Die Schule beginnt für alle um 7.45 Uhr. Für die Klassen 1 und 2 endet der Unterricht um 11.40 Uhr. Für die Klassen 3 und 4 endet der Unterricht an vier Tagen um 12.40 Uhr, an einem Tag um 13.30 Uhr.
Täglich in der ersten Hofpause werden zwei Spieleschränke mit verschiedenen Spielzeugen bereitgestellt, die von Viertklässlern betreut wird. In der zweiten Hofpause können die Kinder selbstständig Getränke kaufen.
Mittwochs können Schüler unsere Schülerbücherei nutzen und sich Bücher entleihen.
Unsere Schule hat ein Orchester und einen Chor.

Im Anschluss an den Unterricht ist eine Betreuung über den Verein „Betreute Grundschule Klein Nordende-Lieth e.V.“ montags bis donnerstags bis 16.00 Uhr sowie freitags bis 14.30 Uhr möglich.

Außerdem bietet unsere Offene Ganztaggrundschule Arbeitsgemeinschaften dienstags, mittwochs und donnerstags von 14.30 bis 16.00 Uhr an. Die Teilnahme ist freiwillig.

Träger der Offenen Ganztagsgrundschule ist der Verein „Betreute Grundschule Klein Nordende-Lieth e.V.“

 

 

1.1    Kooperation mit verschiedenen Partnern

BGS - Betreute Grundschule Klein Nordende-Lieth e.V.
In der BGS können Kinder aller Klassenstufen montags bis donnerstags bis 16.00 Uhr sowie freitags bis 14.30 Uhr zeitlich flexibel betreut werden.
In dieser Zeit besteht die Möglichkeit zum Spielen, Malen, Basteln und Vorlesen oder einfach nur zum Entspannen. Um dem Bewegungsdrang der Kinder nachzukommen, kann zusätzlich der Schulhof und das gesamte Außengelände mit seinem vielfältigen Angebot genutzt werden.
Jeweils im Anschluss an den Unterricht besteht außerdem die Möglichkeit der Teilnahme an einer Hausaufgabenhilfe. In kleinen Gruppen wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, ihre Hausaufgaben in Ruhe zu erledigen, Hilfestellungen werden gegeben.
Von Montag bis Freitag wird ein warmes, selbstgekochtes Mittagessen bestehend aus Rohkost, Hauptgericht, Dessert und Getränk angeboten, das gemeinsam eingenommen wird.
Arbeitsgemeinschaften finden dienstags, mittwochs und donnerstags von 14.30 bis 16.00 Uhr statt, die je nach Neigungen und Interessen für ein Schulhalbjahr verbindlich gewählt werden können. Dieses Angebot ist kostenlos.
Zusätzlich findet in einem Teil der Ferien eine durchgehende Betreuung von 7.30 bis 16.00 Uhr statt, die offen für alle Schülerinnen und Schüler ist (siehe Programm der BGS).
Die BGS finanziert sich aus Elternbeiträgen und öffentlichen Zuschüssen, der Beitrag variiert je nach Umfang der Nutzung der Angebote.

Schulverein der Grundschule Klein Nordende-Lieth e.V.
Der Schulverein schafft dort finanzielle Möglichkeiten, wo der Schuletat aufhört.
Durch Anschaffung von z.B. Laptops, Musikinstrumenten oder zusätzlichem Unterrichtsmaterial unterstützt der Schulverein den Schulalltag und die Basisausstattung der Schule.
Der Schulverein hilft bei der Gestaltung und Verschönerung des Schulhofes, indem er kleine und große Spielgeräte, z.B. Schaukel, Turnreck und Bälle und weitere Kleinspielgeräte anschafft.
Für die Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag übernimmt der Schulverein die Materialkosten und gewährt auf Antrag einen Zuschuss für Klassenfahrten.
Auch Projekte, Theaterbesuche und Autorenlesungen werden teilweise mitfinanziert.
Neben vielen anderen Aktivitäten unterstützt und organisiert er auch die Schülerbücherei, den Getränkeverkauf und die Beschaffung der Schulkleidung.
Die finanziellen Mittel des Schulvereins setzen sich zusammen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Einnahmen aus z.B. Brezel-, Kaffee- und Kuchenverkauf bei schulischen Veranstaltungen.

Gemeinde
Zwischen Schule und Gemeinde besteht eine gute Zusammenarbeit. Gemeinsam werden der Schüleraustausch mit der Partnergemeinde Zempin / Grundschule in Koserow, der Weltkindertag, der Nikolaustag und der Ausflug der 4. Klassen in das „Freilichtmuseum Kiekeberg“ und in den „Wildpark Schwarze Berge“ durchgeführt.

Kirche
Nach der Einschulung bietet die Bugenhagen Kirche einen Einschulungsgottesdienst an. Einmal im Jahr gestalten Lehrkräfte, Schüler der 4. Klassen und der Pastor einen Themengottesdienst für die Klassen 1 bis 3.
In jeder Klassenstufe werden Besuche zu unterschiedlichen Kirchenthemen angeboten.

Feuerwehr
Die freiwillige Feuerwehr Klein Nordende führt regelmäßig Brandschutzübungen durch. Besuche von Klassen in der Feuerwache können individuell abgesprochen werden.

Betreuungsverein Liether Moor e.V.
Der Betreuungsverein Liether Moor hat es sich zur Aufgabe gemacht, das jetzige Landschaftsbild zu erhalten und, wo es möglich ist, urtypische Moorflächen wieder herzustellen. Der Verein bietet fachliche Vorträge an.

Verein für extensive Robustrinderhaltung im Liether Moor e.V. 
Regelmäßig besuchen Klassen die Weiden und die „Kuhschule“ des Robustrindervereins. Dort werden dann beispielsweise Projekte über Frösche,Bienen und den Lebensraum im Liether Moor durchgeführt. Auch werden in der Kuhschule gern Klassenfeste gefeiert.

Schulen
Mit den Förderzentren Paul-Dohrmann-Schule und Raboisenschule sowie den Grundschulen in Elmshorn und im Elmshorner Umland als auch mit allen weiterführenden Schulen in Elmshorn findet eine enge Zusammenarbeit statt. Sonderschullehrkräfte des Landesförderzentrums in Schleswig beraten die Grundschullehrkräfte der Klassen, in denen sich Kinder mit entsprechenden Förderschwerpunkten befinden.

Kindergärten
Seit Jahren bestehen enge Kontakte mit dem Bugenhagen Kindergarten in Klein Nordende und dem Kindergarten Dünenweg in Elmshorn sowie weiteren Kindergärten, die von unseren zukünftigen Schulkindern besucht werden. Insbesondere während der langen Einschulungsphase finden viele intensive Gespräche und gegenseitige Besuche statt.

Schulsozialarbeiterin
Unsere Schulsozialarbeiterin ist immer dienstags und 14-tägig montags da. Sie hat ein offenes Ohr für unsere Schüler, führt Klassen- und Kleingruppenprojekte durch und bietet bei Bedarf Elterngespräche an.

Wendepunkt
Der Wendepunkt e.V. engagiert sich für Respekt und Gewaltfreiheit in Erziehung, Partnerschaft und Schule und unterstützt unsere Schule im Rahmen der Gewaltprävention.

Weitere Kooperationspartner
- GAB (Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung mbH)
- SINUS an Grundschulen in den Bereichen Mathematik sowie HSU
- Schulpsychologischer Dienst
- Spieliothek
- Lebenshilfe
- Amt für soziale Dienste
- AWO (Schultraining)
- Schulärztlicher Dienst
- Schulzahnärztlicher Dienst
- Polizei
- Bödeker Kreis
- SV Lieth
- Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA)
- Spielmannszug Klein Nordende Lieth von 1964 e. V.

1.2    Elternmitarbeit

Weltkindertag
Gemeinde, Eltern und Lehrkräfte gestalten gemeinsam diesen Projekttag.

Kinderzehnkampf
Die Eltern unterstützen die Lehrkräfte bei der Durchführung des Kinderzehnkampfes.

Schulfest
Das alljährlich vor den Sommerferien stattfindende Schulfest gestalten Eltern und Lehrkräfte gemeinsam.

Projektwoche
Eltern können in der Projektwoche Projekte sowie ihre Unterstützung anbieten.

Schülerbücherei
Eltern sowie ehrenamtliche Mitarbeiter organisieren selbstständig die Schülerbücherei.

Arbeitsgemeinschaften
Einige Arbeitsgemeinschaften werden von Eltern geleitet.

Getränkeverkauf
Der Getränkeverkauf wird selbstständig von Eltern organisiert und durchgeführt.

Running Bus
Der Running Bus sind Eltern, die Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, begleiten. Somit ist für einen sicheren Schulweg gesorgt.

Vogelvoliere
Eltern unterstützen während der Ferien die Kinder bei der Pflege unserer Vogelvoliere.

 

2.  Unsere Leitlinien

2.1    Leitlinie 1 - Individualisierung und Differenzierung

Wir wollen die Individualität eines jeden Kindes achten, seine Lernausgangslage und Lernentwicklung berücksichtigen und diese entsprechend seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten in einem differenzierten Unterricht fördern und fordern.

Vielfältige Unterrichtsformen wie Freie Arbeit (FA), individuelles Lernen (IL), Lernstationen, differenzierte Wochen- und Arbeitspläne, fächerübergreifende Projekte und eine Fülle von anregenden unterschiedlichen Arbeitsmaterialien sollen von Beginn an helfen, unsere Schüler individuell in einer für ihre Entwicklungsstufe angepassten Lernumgebung zu unterstützen.
Das Schulgesetz spricht ausdrücklich von dem „Recht des jungen Menschen auf eine seiner Begabung, seinen Fähigkeiten und seiner Neigung entsprechenden Erziehung und Ausbildung.....“. Der Lehrplan berücksichtigt beim Erwerb von Schlüsselqualifikationen in besonderem Maße die individuelle Ausgangslage der Schüler. Er wird ergänzt durch die im Jahre 2004 von der Kultusministerkonferenz beschlossenen Bildungsstandards für den Primarbereich. Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse sollen durch gezielte, dem jeweiligen Kind angepasste Aufgabenstellungen erworben werden.
Die unterschiedlichen Lernmöglichkeiten und das individuelle Arbeitstempo sollen beim Schwierigkeitsgrad, der Komplexität der Aufgaben und bei deren Umfang berücksichtigt werden. Handlungsorientiertes Arbeiten, Aufgaben des praktischen Lebens sowie die Förderung im musisch-ästhetischen und sportlichen Bereich werden ebenfalls berücksichtigt, damit das Kind differenziert und individuell in seiner Ganzheit angesprochen wird. Lernfreude, Anstrengungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit sollen sich entwickeln. Das Kind soll lernen, seine eigenen Möglichkeiten richtig einzuschätzen.
Hierzu wird halbjährlich ein individuelles Entwicklungsgespräch mit dem Kind und den Eltern geführt. Eine Leistungsrückmeldung wird in Form von tabellarischen Ankreuzzeugnissen erteilt.
Das gesamte Vorgehen soll das Kind ermutigen, leistungsstark zu werden und Selbstvertrauen zu gewinnen.
Der Anspruch, jedes Kind als Individuum zu sehen und zu behandeln, führt zu differenzierenden Unterrichtsstrukturen, in deren Mittelpunkt das einzelne Kind mit seinen Fähigkeiten steht. In diesem Zusammenhang ist auch die flexible Eingangsphase zu sehen.
Um jedem einzelnen Kind gerecht werden zu können, ist es nötig, die Zeit vor der Einschulung intensiv zu nutzen, um den Übergang vorzubereiten. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Eltern und Kindergärten.

2.2    Leitlinie 2 – Grundgedanken zur Inklusion

Wir wollen Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam unterrichten.

„Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist derselbe, auf dem die Starken sich vervollkommnen.“ Diese Aussage von Maria Montessori spiegelt unser Schulleben wieder.
Wir stellen das einzelne Kind mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen in den Mittelpunkt unserer erzieherischen und unterrichtlichen Arbeit. Wir wollen jedem Kind die Möglichkeit geben, seine Persönlichkeit durch Selbstbestimmung und Selbsttätigkeit aufzubauen.
Differenzierende sowie individuelle Lernangebote werden dem Kind in Form von entsprechenden Materialien zur Verfügung gestellt.
In der sogenannten Freien Arbeit haben alle Kinder die Gelegenheit, angebotene Aufgaben nach Wahl zu bearbeiten.
Dabei können soziale Erfahrungen in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit erlangt werden. Zusammenarbeit, gegenseitiges Helfen und gemeinschaftliches Erleben wird erfahren und eingeübt. Die Lehrkraft hat die Rolle des Beraters und Helfers und wird in Klasse 1 und 2 unterstützt durch eine Sonderschullehrkraft (Präventionsstunden).
Der gemeinsame Unterricht soll möglichst durch die im Team zusammenarbeitenden Grund- und Sonderschullehrkräfte so weit wie möglich innerhalb eines binnendifferenzierten Unterrichts in der Klassengemeinschaft erfolgen. Teilweise wird auch in Kleingruppen gearbeitet, wenn ein individueller Bedarf oder besondere Lernschwierigkeiten es erforderlich machen.
Es ist unser Ziel, Kinder mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam zu unterrichten.
Die gemeinsame Beschulung erfolgt in unterschiedlichen Formen mit verschiedenen Konzepten, die von der Anzahl der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Klasse sowie von der Art des Förderbedarfs abhängen.
Hier ist es erforderlich, dass der Unterricht in möglichst vielen Stunden am Tag durch eine Grund- und eine Sonderschullehrkraft erteilt wird, die gleichzeitig in der Klasse tätig sind. Vom gemeinsamen Lernen profitieren alle Schüler.
Die besondere Beschulung der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf erfolgt möglichst in gemeinsamer Verantwortung. Die Grundschullehrkraft wird in einigen Stunden durch eine Sonderschullehrkraft unterstützt.
Wird ein hör- oder ein sehgeschädigtes Kind beschult, erhalten die Lehrkräfte der Klasse Unterstützung vom Landesförderzentrum in Schleswig.
Eine Sonderschullehrkraft der entsprechenden Fachrichtung kommt in regelmäßigen Abständen zu Beratungsbesuchen in die Klasse und arbeitet mit dem Kind mit speziellen Förderangeboten.
Schultraining findet in Klasse 1- 4 statt ( siehe Förderkonzept).
Die von uns unterrichteten Kinder sollen genau das lernen, was sie leisten können.
Maßnahmen und Methoden wollen wir den individuellen Bedürfnissen des einzelnen
Kindes anpassen.

 

2.3    Leitlinie 3 – Schulleben

Wir wollen durch geeignete Angebote und Veranstaltungen im Laufe des Jahres die musikalischen, sportlichen und kreativen Fähigkeiten unserer Schüler sowie ihre Sozialkompetenz fördern und entwickeln.
Durch gemeinsame Vorhaben und Aktionen mit Kindern, Lehrkräften, Eltern und außerschulischen Partnern wollen wir unser Schulleben bereichern.

Wir wollen den Kindern mit diesen Angeboten und Veranstaltungen Möglichkeiten geben,

  • Fähigkeiten zu zeigen und Fertigkeiten zu entwickeln, für die im täglichen Unterricht wenig Raum ist,
  • als Schulgemeinschaft etwas Schönes zu erleben,
  • etwas zu erarbeiten und anderen einer Gruppe zu präsentieren,
  • vor einem Publikum aufzutreten,
  • mit Kindern anderer Klassen zusammen zu kommen, um gemeinsam etwas zu erarbeiten oder Ergebnisse auszutauschen,
  • die Leistungen und Fähigkeiten aller Kinder der Schule anzuerkennen und sich dadurch anregen zu lassen.


2.3.1 Feste und Aktivitäten im Jahreslauf

Einschulung
Kinder des zweiten Jahrgangs gestalten zusammen mit dem Chor und dem Orchester die Feier. Während die Schulanfänger ihre erste Unterrichtsstunde haben, werden die Eltern und Gäste von einer vierten Klasse mit Kaffee und Gebäck versorgt. Im Anschluss daran findet in der Bugenhagenkirche ein Gottesdienst statt.

Weltkindertag
Gemeinsam mit der Gemeinde Klein Nordende veranstaltet die Schule im September den Weltkindertag. Jedes Jahr findet unter dem Motto Rund um Klein Nordende ein projektartiger Unterrichtsmorgen statt. Zum Abschluss wird den Kindern ein großes Obst- und Gemüsebüfett geboten, das von den Eltern gespendet und zubereitet wird. Die Gemeinde finanziert Getränke, Fladenbrot und für den Tag benötigte Materialien.

Gemeinsamer Ausflug
Etwa sechs Wochen nach Schuljahresbeginn gehen alle Klassen gemeinsam zu einem großen, nahe gelegenen Spielplatz in den Liether Wald. Nach einem gemeinsamen Anfang (Singkreis mit allen Schülerinnen und Schülern), können sich die Kinder an den Spielplatzgeräten vergnügen. Eigene sowie aus der Spieliothek ausgeliehene größere Spielgeräte stehen zusätzlich zur Verfügung.

Fußgängerführerschein
Die Kinder der ersten Klassen üben gemeinsam mit einem Polizisten das richtige Verhalten als Fußgänger im Straßenverkehr und erhalten im Anschluss den Fußgängerführerschein.

Radfahrprüfung
Die Kinder der vierten Klassen absolvieren im Rahmen der Verkehrserziehung in Zusammenarbeit mit Polizei und Verkehrswacht die Radfahrprüfung. Nach bestandener Prüfung erhalten sie den Radfahrführerschein.

Themengottesdienst
In Absprache mit dem Pastor findet ein Themengottesdienst in der Bugenhagen-Kirche statt. Alle Klassen nehmen an diesem Themengottesdienst teil.

Mathe-Olympiade
Für die dritten und vierten Klassen wird die Mathe-Olympiade angeboten.

Adventsbasteln
An einem Tag in der Woche vor dem 1. Advent gibt es in allen Klassen verschiedene Bastelangebote für die Schüler, um die Klassen- und Schulräume adventlich zu schmücken.

Nikolaus
Am 6. Dezember kommt der Bischof in die Schule. Alle Klassen treffen sich in der Bürgermeister-Hell-Halle, um dem Nikolaus etwas vorzusingen oder vorzuspielen. Für jede Klasse gibt es ein schönes Nikolausgeschenk (Stiftung der Gemeinde).

Weihnachtsfeier
Vor den Weihnachtsferien, nach dem 3. Advent, führen an zwei Nachmittagen auf unseren Schulweihnachtsfeiern jeweils 6 Klassen für die Eltern etwas auf. Chor und Orchester sind an beiden Tagen beteiligt.

Halbjahresfeier
Am Zeugnisausgabetag im Januar findet unsere Halbjahresfeier von Kindern für Kinder statt. Neben Aufführungen von Chor, Orchester usw. finden auch Ehrungen für z. B. Sportabzeichen, Mathematikwettbewerbe statt.

Fasching
Am Rosenmontag feiert die Schule Fasching. Zunächst wird im Klassenverband gefeiert. Gegen Ende des Vormittages treffen sich alle zu gemeinsamen Tänzen und Spielen in der Bürgermeister-Hell-Halle.

Mathe-Känguru
Für die dritten und vierten Klassen wird der Mathematikwettbewerb „Känguru“ angeboten.

Autorenlesung
Einmal jährlich wird ein Autor oder eine Autorin in Zusammenarbeit mit dem Bödecker Kreis eingeladen. In drei Lesungen stellen sie den Klassen ihre Werke vor. Dabei finden die Lesungen in dem einen Jahr für die 1.und 2. Klassen, im nächsten für die 3. und 4. Klassen statt. So lernen die Kinder im Laufe ihrer Grundschulzeit in der Regel zwei Schriftsteller / innen kennen.

Flohmarkt
An einem Schulvormittag im Frühling verwandeln die Schüler für zwei Stunden ihre Schultische in Flohmarktstände. Hier verkaufen sie Spielsachen, Bücher u.ä. - ein Markt von Kindern für Kinder.

Spieleturnier
Die Spieliothek e.V. bietet für die vierten Klassen ein Spieleturnier an.

Frühlingssingen
Vor den Osterferien findet in der Halle ein gemeinsames Singen zum Thema „Frühling" statt. Außerdem werden die alten Konfliktlotsen für ihre geleistete Arbeit geehrt und die neuen vorgestellt.

Fußballturnier
Im Frühjahr veranstalten die Elmshorner Grundschulen ein Fußballturnier für die vierten Klassen.

Brennballturnier
Im Frühjahr veranstalten die Elmshorner Grundschulen ein Brennballturnier für die dritten Klassen.

Lauftag
Viele Schüler erwerben am Lauftag ihr Laufabzeichen.

Kinderzehnkampf
Statt der Bundesjugendspiele wird bei uns der Kinderzehnkampf veranstaltet. Zehn verschiedene Disziplinen, die kindgerecht und individuell gestaltet sind, werden absolviert. Am Ende des Sportfestes finden Staffelläufe aller Klassen statt.

Sportabzeichen
Die Kinder der dritten und vierten Klassen haben an einem Nachmittag die Möglichkeit, das Sportabzeichen zu erwerben.

Tischtennisturnier
Für die Kinder der dritten und vierten Klassen wird ein Tischtennisturnier angeboten, bei dem Jungen und Mädchen um den Pokal der Gemeinde kämpfen.

Schüleraustausch
Seit 1992 findet mit der Partnergemeinde Zempin (Insel Usedom) und der dort zuständigen Grundschule in Koserow ein Schüleraustausch statt. Kinder aus allen Klassen fahren für ein verlängertes Wochenende dorthin oder Kinder der Grundschule in Koserow besuchen uns und wohnen in Gastfamilien.

Ausflug der 4. Klassen
Zum Ende ihrer Grundschulzeit lädt die Gemeinde die vierten Klassen zum Ausflug in das „Freilichtmuseum Kiekeberg“ und in den „Wildpark Schwarze Berge“ ein.

Vorlesewettbewerb
Im dritten Jahrgang findet der Vorlesewettbewerb statt, aus dem ein Schulsieger oder eine Schulsiegerin hervorgeht.

Schulfest
Am vorletzten Freitag des Schuljahres feiern Kinder, Lehrkräfte, Eltern und Gäste am Nachmittag ihr gemeinsames Schulfest. Das Fest beginnt mit einem Umzug, der vom Klein Nordender Spielmannszug angeführt wird und endet mit einem gemeinsamen Abschluss. Verschiedene Spiele und besondere Attraktionen verlocken zum Mitmachen. In der Cafeteria werden Kaffee und selbstgebackener Kuchen angeboten. Alle Kinder bekommen gegen einen Gutschein ein Eis, ein Getränk und ein Stück Kuchen. Kaffee, Kuchen und Tombolagewinne werden von den Eltern gespendet. Ein gemeinsamer Abschluss findet in der Bürgermeister-Hell-Halle mit verschiedenen Ehrungen statt.

Kennlernnachmittag
Am Montag nach dem Schulfest kommen alle Schulanfänger des nächsten Schuljahres mit ihren Eltern in die Schule und lernen Lehrkräfte und Mitschüler kennen. Während die zukünftigen Erstklässler ihre erste Schulstunde erleben, erhalten die Eltern bei Kaffee und Kuchen viele wichtige Informationen rund um den Schulstart.

Jahresabschlussfeier
Am letzten Schultag vor den Sommerferien findet im Beisein aller Schülerinnen und Schüler in der Bürgermeister-Hell-Halle die Verabschiedung der vierten Klassen statt.

Knobelaufgaben des Monats
Jeden Monat werden jeweils für die ersten und zweiten Klassen sowie für die dritten und vierten Klassen Knobelaufgaben öffentlich ausgehängt. Am Ende des Monats werden dann unter den Teilnehmern jeder Klasse die „Knobelkönige" herausgefunden. Die Knobelaufgaben sind auf der Homepage unter Aktuelles zu finden.



2.4    Leitlinie 4 – Schulentwicklung und Zusammenarbeit

Wir planen Ziele und pädagogische Entwicklungen unseres Schulkonzepts und gemeinsame Vorhaben im Lehrerkollegium und arbeiten eng zusammen.

Wir arbeiten im Kollegium eng zusammen, um kontinuierlich eine qualitative Verbesserung unserer schulischen Arbeit zu erreichen.
Fort- und Weiterbildungen werden regelmäßig besucht.
Gemeinsam überdenken wir unsere Ziele auf der Basis neuer pädagogischer
Entwicklungen unter Berücksichtigung von Vorgaben des Ministeriums.
Die Zusammenarbeit bietet Anregungen und bringt Arbeitserleichterung. Unser Ziel ist es, eine Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung zu erhalten.
Die verschiedenen Stärken der Kolleginnen und Kollegen sollen zum Tragen kommen. Durch einen vertrauensvollen Umgang miteinander sollen Schwierigkeiten im Schulalltag aufgegriffen, besprochen und gemeinsam gelöst werden.

2.5    Leitlinie 5 – Zusammenarbeit von Lehrkräften und Eltern

Wir fördern die Zusammenarbeit zwischen dem Lehrerkollegium und der Elternschaft durch ausführliche Informationen, Austausch und gemeinsame Veranstaltungen.

Die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Eltern wird durch offene Gespräche, Informationsaustausch und gemeinsame Veranstaltungen gestaltet und gefördert, um das einzelne Kind in seinem Lern- und Erziehungsprozess begleiten und unterstützen zu können. Hierfür ist Offenheit, Vertrauen und ein respektvoller Umgang miteinander Voraussetzung.
Dies schafft die Grundlage, um unterschiedliche Ansichten, Probleme und Konflikte frühzeitig zu erkennen und zum Wohle des einzelnen Kindes Lösungen zu erarbeiten.
Die Belange aller Kinder sollen angemessene Berücksichtigung finden. Aufgabe der Lehrkräfte soll es sein, durch Elternabende, individuelle Gespräche und Informationen das Interesse und das Verständnis der Eltern für schulische Arbeit zu fördern und zu erhalten.
Um für ihre Kinder das Schulleben lebendig zu gestalten, ist die aktive Beteiligung der Eltern unerlässlich. Hierzu gehört auch die Arbeit im Klassen- und Schulelternbeirat sowie die Teilnahme an den Schul -und Fachkonferenzen.

2.6    Leitlinie 6 – Umgang miteinander

Wir wollen den offenen und respektvollen Umgang zwischen allen am Schulleben Beteiligten erhalten und fördern.

Zu den Erziehungsgrundsätzen gehört die Achtung der Mitmenschen, Tolerierung ihrer Persönlichkeit und ein respektvoller Umgang miteinander.
Von den am Schulleben Beteiligten (Kindern, Eltern, Lehrkräften und Mitarbeitern) erwarten wir allen gegenüber ein freundliches, faires und rücksichtsvolles Verhalten. Die Schüler sollen lernen, diese Verhaltensweisen sowohl Erwachsenen gegenüber als auch untereinander anzuwenden.
Das Präventionskonzept „Prima Klima“ wird an unserer Schule angewandt und stärkt die Schüler im sozialen Umgang.

3.  Präventationskonzept

praeventionskonzept 01

4.  Förderkonzept

„Es ist normal, verschieden zu sein.“


Richard von Weizsäcker 

4.1    Differenzierung

Unsere Schülerinnen und Schüler werden individuell gefördert und gefordert.

4.1.1 Methodenvielfalt

Alle Schülerinnen und Schüler werden mit vielfältigen Methoden unterrichtet. Darunter fallen u.a.:

- Lernen an Stationen
- Differenzierte Lernangebote (Lerntheke mit verschiedensten Materialien wie z.B. Spiele, Arbeitsblätter, Sinnesmaterial, Logico, Computer oder dem Einsatz von SINUS-Materialien und -Aufgaben)
- Spielerisches Lernen (z.B. Rollenspiele, Rechenspiele, Lesespiele)
- Kooperatives Lernen (z.B. PlaceMat, Gruppenpuzzle, Tandemlesen)
- Handlungsorientiertes Lernen (Lernen mit Kopf, Herz und Hand)
- Lernen an außerschulischen Lernorten (z.B. Liether Kalkgrube, Feuerwehr, Besuch des Bürgermeisters, Kuhschule, Bücherei, Museen, Besichtigung verschiedener Betriebe)
- Experten in der Schule (z.B. Hebamme, Polizei)

Individuelle Förderung durch die Schulassistentin
Seit 2016 unterstützt und hilft eine Schulassistentin im Schulleben. Im Rahmen des Schulvormittags ist sie flexibel einsetzbar. Je nach Schülerschaft, Bedarf oder unvorhergesehenen Änderungen im Schulalltag kann ihr Arbeitsspektrum variieren. Zu ihrem Aufgabenfeld gehören unter anderem:
- Prävention in den ersten Klassen
- Betreuung von Flüchtlingskindern und Schülern mit Migrationshintergrund
- Insbesondere die Abdeckung der Begleitung und Betreuung von Kindern mit Förderbedarf im Bereich „soziale und emotionale Entwicklung“
- DaZ-Unterstützung in der 5. und 6. Stunde
- Begleitung von Ausflügen

Schulbegleitungen und Integrationshelfer/innen
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden während des Schultages von Schulbegleitungen oder Integrationshelferinnen oder Integrationshelfern unterstützt, wenn dies erforderlich ist. Die Form der zu gewährenden Unterstützung hängt von den jeweiligen Voraussetzungen der Kinder ab und wird in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der Grundschule und des Förderzentrums entwickelt.

Freie Arbeit
Die Freie Arbeit ist eine festgelegte Stunde im Stundenplan für jede Klasse. In dieser Stunde arbeiten die Kinder an selbst gewählten Aufgaben und mit Beratung durch die Lehrkraft. Dadurch werden wichtige Basisfähigkeiten wie z.B. Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Selbstreflexion trainiert.

Individuelles Lernen
Beim Individuellen Lernen handelt es sich um eine wöchentliche Unterrichtsstunde im Stundenplan der 3. und 4. Klassen. Die Lernangebote sind den Fächern Deutsch und Mathematik zuzuordnen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten ihrem Leistungsstand entsprechend gezielt Angebote und Übungsmöglichkeiten.

Lese-Rechtschreib-Training (LRT)
Schülerinnen und Schüler mit Lese-Rechtschreibschwäche erhalten besondere Förderung. Die Förderung findet sowohl innerhalb des regulären Unterrichts als auch in einer zusätzlichen Schulstunde statt. (siehe LRT-Konzept)

Deutsch als Zweitsprache (DaZ)
Schülerinnen und Schüler, die mit Deutsch als Zweitsprache aufwachsen, erhalten die Möglichkeit im DAZ-Unterricht ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Es wird hauptsächlich mündlich gearbeitet, um den Sprachschatz der Kinder zu erweitern. Sprachanlässe können Spiele, Bilder, Rollenspiele, Länderkunde, Ereignisse im täglichen Leben u.a.m. sein.

Leseförderung
Die Lesekompetenz wird fächerübergreifend erweitert. Die Freude am Lesen eröffnet den Kindern den Eintritt in eine neue Welt, die sie selbstständig erschließen können. Primäres Ziel der Leseförderung ist das Wecken und die Aufrechterhaltung der Lesemotivation, um ein kompetenter Leser / eine kompetente Leserin zu werden.

Zusatzangebote des Faches Deutsch
- jährliche Autorenlesung
- Vorlesewettbewerb im 3. Schuljahr

Zusatzangebote des Faches Mathematik
- Knobelaufgabe des Monats
- Mathematikolympiade einmal pro Schuljahr
- Känguru-Mathematik-Wettbewerb einmal pro Schuljahr
- Themenkisten von „SINUS an Grundschulen“ werden phasenweise eingesetzt

Schwimmunterricht in der 3. Klassenstufe
Alle Kinder des 3. Jahrgangs nehmen am Schwimmunterricht teil.

Klassenlehrkraftstunde
Die Klassenlehrkraftstunde (KL) bietet Raum für das soziale Miteinander in der Klassengemeinschaft (z.B. Klassenrat, Prima Klima).

Individuelle Rückmeldung und Förderung
Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, ihren Leistungsstand selbst einzuschätzen und diesen mit der Lehrkraft und den Eltern in einem gesondertem Gespräch zu evaluieren. Hieraus entstehen persönliche Zielsetzungen, um Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter auszubauen und den Schüler weiterhin zu unterstützen und zu fördern.

4.2    Prävention/Inklusion

Bereits mit der Einschulung werden Kinder mit Förderbedarf gebündelt, um diese optimal fördern zu können. Die Kinder nehmen am regulären Unterricht teil und werden je nach Bedarf von den Sonderschullehrkräften im Klassenverband unterstützt oder auch in Kleingruppen unterrichtet.

4.2.1 Zusammenarbeit mit Sonderschullehrkräften

Seit Jahren erfolgt eine enge Kooperation mit der Paul-Dohrmann-Schule sowie der Raboisenschule, den Kreisfachberatern und den Landesförderzentren. Je nach Stundenzuweisung sind diese mit einer festen Stundenzahl an der Grundschule Klein Nordende-Lieth beschäftigt. Sie arbeiten mit den Grundschullehrkräften intensiv in den Jahrgangsteams zusammen.

4.2.2 Individuelle Fördermöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler mit präventivem und sonderpädagogischem Förderbedarf

Die Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf, u.a. mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ werden individuell gefördert, z.B. in jahrgangsübergreifenden Projektgruppen mit lebenspraktischem Schwerpunkt, wenn dies aufgrund der individuellen Voraussetzungen und des Stundeplans sinnvoll ist.

4.2.3 Schultraining

Im Schultraining werden in einigen Klassen Kinder mit sehr hohem Förderbedarf im Bereich der sozialen und emotionalen Entwicklung stufenweise in das Schulleben integriert.


4.3 Übergänge (Einschulung/Orientierungsstufe)

4.3.1 KITA

- Kontakte zu Kindergärten in Klein Nordende (Bugenhagen) und Elmshorn (Dünenweg) sowie Zusammenarbeit mit allen Kindergärten, in denen unsere zukünftigen Schulkinder sich befinden
- gegenseitige Besuche und ausführliche Gespräche zuständige KITA-GS
- Einschulungsgespräche
- Unterrichtsteilnahme der zukünftigen Schulkinder in einer 1. Klasse
- Kennlernnachmittag mit einer Unterrichtsstunde

4.3.2 Orientierungsstufe

- im Januar Informationsabend zur weiterführenden Schule für Eltern
- Beratungsgespräche an den Grundschulen mit Eltern und dem Kind
- Angebote der weiterführenden Schulen (z.B. Tag der offenen Tür an den weiterführenden Schulen, Unterrichtsteilnahme, Besichtigungstermine an den weiterführenden Schulen)
- bei Problemfällen Gespräche der Grundschulleitung mit z.B. der Orientierungsstufenleitung oder Schulleitung der weiterführenden Schule
- Austausch mit Lehrkräften der Grundschulen und der weiterführenden Schulen

4.4 Aktuelle Arbeitsschwerpunkte

arbeitsschwerpunkte

 

5. Vertretungskonzept

- Doppelbesetzungen werden aufgelöst , die frei werdende Lehrkraft wird für den Vertretungsunterricht eingesetzt
- Schüler werden auf ihre Vertretungsklassen verteilt
- zwei Klassen werden von einer Lehrkraft unterrichtet

 

6. Ausbildungskonzept

Die Grundschule Klein Nordende-Lieth erfährt die Arbeit mit Lehrkräften i. A. als Bereicherung und setzt sich verantwortlich für eine qualifizierte Ausbildung ein.
Sie begleitet und unterstützt kontinuierlich den Ausbildungsprozess und schafft die erforderlichen personellen, sächlichen und organisatorischen Voraussetzungen. Die Lehrkräfte i. A. werden von ihrer Ausbildungslehrkraft wöchentlich beraten. Je nach Fachkombination kann eine Lehrkraft i.A. eine Ausbildungslehrkraft in beiden Fächern bzw. zwei Ausbildungslehrkräfte, die jeweils für ein Fach zuständig sind, haben. Sie sind gleichberechtigt eingebunden in das Kollegium und wirken in allen Aufgabenfeldern der Schule mit. Das Schulprogramm gilt auch für Lehrkräfte i. A. als verbindlich. Ideen und Initiativen der Lehrkräfte i. A. zur Gestaltung und Weiterentwicklung des Unterrichts und der Schule werden begrüßt und gefördert.

6.1 Aufgabenbereiche:

Unterrichtlicher Einsatz
- Einsatz von eigenverantwortlichen Unterricht und Unterricht unter Anleitung sowie Hospitation
- wöchentlich zehn Stunden eigenverantwortlicher Unterricht in den studierten Fächern;
  eigenverantwortlicher Unterricht kann auch in den Fächern FA / IL erfolgen
- wöchentlich je eine Stunde Hospitation im jeweiligen Fach in der Regel bei der Ausbildungslehrkraft
- wöchentlich je eine Stunde Unterricht unter Anleitung im jeweiligen Fach bei der Ausbildungslehrkraft, hierzu sollten Unterrichtsentwürfe – ggf. in Teilbereichen – in Absprache gemacht werden
- wöchentlich ist eine Besprechungsstunde je Ausbildungsfach zeitlich nach Absprache zwischen der Lehrkraft i.A. und der Ausbildungslehrkraft gesetzt
- Unterrichtsbesuche durch die Schulleitung in der Regel im Rahmen der beratungsbesuche mindestens einmal pro Halbjahr pro Fach nach Vereinbarung mit anschließender Besprechung;
die Ausbildungslehrkraft des jeweiligen Faches sollte möglichst hieran teilnehmen können;
in Zusammenhang mit diesen Unterrichtsbesuchen soll je Fach ein Unterrichtsentwurf angefertigt werden
- Möglichkeit weiterer Hospitationen auch bei anderen Kollegen sowie auch in anderen Fächern
- Möglichkeit der Übernahme von Klassenlehrerfunktion oder „Team-Leitung“

Außerunterrichtlicher Einsatz:
- Teilnahme an Konferenzen
- Mitorganisation von schulischen Veranstaltungen
- Möglichkeit der Teilnahme an einer Klassenfahrt
- Pausenaufsicht ( angemessen zum unterrichtlichen Einsatz )
- Möglichkeit der Mitarbeit an der Schulentwicklung

Verantwortlichkeit der Ausbildungslehrkräfte:
- Orientierungsgespräche mit der Lehrkraft i. A. nach Bedarf
- jeweils zum Halbjahresende Ausbildungsgespräch mit der Ausbildungslehrkraft; hierüber wird ein Protokoll unter Berücksichtigung der allgemeinen Ausbildungsstandards angefertigt
- Vereinbarung von Beobachtungsschwerpunkten bei Hospitationen und Unterricht unter Anleitung
- Empfehlung an LiA: stetige Reflexion der eigenen Arbeit in der Schule
- Beratungsgespräche einmal wöchentlich pro Fach im Zusammenhang mit dem in den Klassen erteilten Unterricht
- Beratung bei kurz- und langfristiger Unterrichtsplanung
- Kooperation in der Elternarbeit anbieten

Alle an der Ausbildung Beteiligten tragen durch Kooperation, Offenheit und Anerkennung zu erfolgreicher Arbeit bei. Sollten sich Schwierigkeiten abzeichnen, sind die Ausbildungslehrkräfte, die Lehrkraft i. A. wie auch die Schulleitung gleichermaßen frühzeitig aufgefordert, in Gesprächen zu einvernehmlichen Lösungen zu gelangen.

 

7.  Konzept der offenen Ganztagsschule

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7.1 Pädagogisches Konzept
7.2 Rhythmisierung und Angebote der OGTS
7.3 Trägerschaft
7.4 Personal
7.5 Kosten
7.6 Evaluation

7.1 Pädagogisches Konzept

7.1.1 Grundsätzliches

Der Begriff „Offene Ganztagsschule“ (OGTS) bezeichnet eine besondere Form der Ganztagsschule. Im Gegensatz zur gebundenen Ganztagsschule, in der auch am Nachmittag planmäßiger Unterricht stattfindet, an der die Teilnahme für alle Schülerinnen und Schüler (im Folgenden Schüler genannt) verpflichtend ist, wird in der OGTS die herkömmliche Zeitstruktur des Unterrichts am Vormittag um Angebote zur Freizeitgestaltung aber auch um ein schulisches Nachmittagsangebot (z.B. Schulchor, Orchester, Angebot der Schulsozialarbeiterin) erweitert. Die Anmeldung zur OGTS ist freiwillig. Nach dem regulären Unterricht können die Schüler das Angebot der OGTS nutzen. Die OGTS bietet an mind. drei Tagen ein Nachmittagsangebot (z.B. in Form von Arbeitsgemeinschaften oder Kursen) an.
Versichert sind die Schüler sowohl während des Unterrichts und der Teilnahme an der OGTS als auch auf dem Schulweg über die gesetzliche Unfallversicherung.

Die OGTS soll den Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule unterstützen. Sie soll ergänzend zum planmäßigen Unterricht die Bildungschancen junger Menschen erhöhen, deren individuelle Fähigkeiten und Interessen fördern und Benachteiligungen abbauen. Durch Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsangebote, die sich am Bedarf der Schüler sowie deren Eltern orientieren, wird dieses im Rahmen der OGTS geschaffen.
Zugleich soll mit der OGTS ein Beitrag zur besseren Vereinbarung der Aufgaben in der Familie und im Beruf geleistet werden.

(vgl. Richtlinie Ganztag und Betreuung)

7.1.2 Entwicklung der Grundschule Klein Nordende-Lieth zur OGTS Klein Nordende-Lieth

Die Offene Ganztagsschule (OGTS) der Grundschule Klein Nordende-Lieth ist eine Weiterentwicklung der jahrelangen pädagogischen Arbeit der Schule und dem Verein „BGS Betreute Grundschule Klein Nordende-Lieth e.V.“. Das bewährte Angebot aus verlässlicher Grundschule, Hausaufgabenhilfe, Mittagstisch, Spielangeboten und Arbeitsgemeinschaften soll auch im Rahmen der OGTS weitergeführt und ausgebaut werden. Darüber hinaus soll das Nachmittagsangebot weiter ausgebaut werden.
In der OGTS wird die herkömmliche Zeitstruktur zum Unterricht am Vormittag erweitert durch Spielangebote und Arbeitsgemeinschaften.

An allen fünf Schultagen gibt es ein warmes Mittagessen.

7.1.3 Bezug zum Schulprogramm

Das Konzept der OGTS der Grundschule Klein Nordende-Lieth hat einen engen Bezug zu den im Schulprogramm verankerten Leitlinien:

• Individualisierung und Differenzierung
• Grundgedanken zur Integration / Inklusion
• Schulleben
• Schulentwicklung und Zusammenarbeit
• Zusammenarbeit von Lehrkräften und Eltern
• Umgang miteinander

Jedes einzelne Kind soll sich in seiner Persönlichkeit weiterentwickeln und selbständig und verantwortungsbewusst handeln lernen sowie offen und respektvoll mit seinen Mitmenschen umgehen. Eine Grundlage für ein nachhaltiges Lernen soll erworben werden, die nicht nur in Hinblick auf die Unterrichtsfächer zu verstehen, sondern in sämtlichen Lebensbereichen erforderlich ist.
Die OGTS bietet Schülern die Möglichkeit, die Schulgemeinschaft als etwas Schönes zu erleben. Die OGTS ist ein Treffpunkt für Schüler. Hier wird gemeinsam gearbeitet, gespielt, gegessen, sich ausgetauscht und Erlebnisse erfahren. Die OGTS soll ein Lern- und Lebensraum sein, in dem sich Schüler und Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeiter wohl fühlen.

7.2 Rhythmisierung und Angebote der OGTS

rythmisierung ogts

 

7.2.1 Verlässliche Grundschule

Die Grundschule Klein Nordende-Lieth ist eine verlässliche Grundschule. Die Schüler der Eingangsstufe (1. und 2. Klassen) haben 20 Stunden, die Schüler der 3. und 4. Klassen 26 Stunden Unterricht.
Für alle Schüler beginnt der Unterricht täglich um 7.45 Uhr. Für die Schüler der Eingangsstufe endet der Unterricht um 11.40 Uhr. Unterrichtsschluss für die Schüler der Klassen 3 und 4 ist an vier Tagen in der Woche um 12.40 und an einem Tag um 13.30 Uhr, d.h. für die
3. Klassen montags und für die 4. Klassen mittwochs.

Fehlt eine Lehrkraft z.B. durch Krankheit oder aus schulorganisatorischen Gründen, so greift das Vertretungskonzept.
Eine andere Lehrkraft übernimmt den Unterricht, bzw. organisatorische Maßnahmen werden durchgeführt, sodass die Zeitstruktur der Schulzeiten aufrecht erhalten wird.

Die Schul- und Pausenzeiten können auf der Homepage unter www.gs-klein-nordende.de eingesehen werden.

7.2.2 Hausaufgabenhilfe

Jeweils im Anschluss an den Unterricht besteht für alle Schüler die Möglichkeit, an einer Hausaufgabenhilfe teilzunehmen.
Die Hausaufgabenhilfe wird in kleinen Gruppen durch jeweils eine oder zwei Mitarbeiterinnen, die Angestellte des Trägervereins der OGTS sind, erteilt. Diese geben individuelle Hilfen, so dass die Hausaufgaben unter Anleitung in Ruhe bearbeitet werden können.

7.2.3 Mittagstisch

An allen fünf Schultagen wird ein warmes, selbstgekochtes Mittagessen bestehend aus Rohkost, Hauptgericht, Dessert und Getränk angeboten, das gemeinsam in unserer Schulmensa eingenommen wird.
Gekocht wird in der Küche der Mensa von Mitarbeiterinnen, die vom Trägerverein der OGTS angestellt sind.

7.2.4 Nachmittagsangebote

An allen fünf Wochentagen werden Spielangebote gemacht.
Schüler aller Klassenstufen haben die Möglichkeit von montags bis donnerstags bis 16.00 Uhr sowie freitags bis 14.30 Uhr an den Spielangeboten teilzunehmen.
Der Ruheraum steht den Kindern zum Lesen oder zum Entspannen zur Verfügung.
Um dem Bewegungsdrang der Kinder nachzukommen, kann zusätzlich der Schulhof und das gesamte Außengelände mit seinem vielfältigen Angebot sowie zu abgesprochenen Zeiten auch die Sporthalle genutzt werden.

Arbeitsgemeinschaften finden dienstags, mittwochs und donnerstags von 14.30 bis 16.00 Uhr statt, die von Schülern je nach Neigungen und Interessen in der Regel für ein Schulhalbjahr frei gewählt werden können.

Das an der Grundschule Klein Nordende-Lieth jahrelang bewährte Angebot von Arbeitsgemeinschaften soll auch im Rahmen der OGTS fortgeführt werden.
Der Bundesfreiwilligendienstler ist im Nachmittagsangebot eingesetzt.
Aufgrund der jahrelangen positiven Erfahrung werden auch weiterhin ältere Schüler, Eltern und andere Mitarbeiter im Bereich der Arbeitsgemeinschaften eingesetzt.

7.2.5 Ferienbetreuung

In einem Teil der Ferien findet nach vorheriger Anmeldung eine durchgehende Betreuung durch Mitarbeiter der BGS von 7.30 bis 16.00 Uhr statt, die offen für alle Schüler ist.
Nähere Informationen zur aktuellen Ferienbetreuung und den damit verbundenen Kosten sind der Homepage der BGS unter
www.bgs-klein-nordende.de zu entnehmen.

7.3 Trägerschaft

Träger der OGTS an der Grundschule Klein Nordende-Lieth ist der Verein „BGS Betreute Grundschule Klein Nordende-Lieth e.V.“.

7.4 Personal

Die OGTS benötigt personelle Verlässlichkeit, um den Schülern und Eltern Sicherheit und Bindung geben zu können:
Für den Unterrichtsvormittag sind Lehrkräfte verantwortlich.
Hausaufgabenhilfe, Mittagstisch, Spielangebote sowie Arbeitsgemeinschaften liegen in den Händen des Trägervereins der OGTS.
Die Koordination der OGTS wird von einer für den Bereich OGTS beauftragten Lehrkraft, der Schulleitung, der Sekretärin und von einem Vertreter des Trägervereins der OGTS übernommen.

7.5 Kosten

Die Arbeitsgemeinschaften sind kostenfrei.
Die OGTS finanziert sich aus Elternbeiträgen, öffentlichen Zuschüssen des Landes, Zuschüssen des Schulvereins und Spenden.
Die aktuellen Beiträge für die Betreuung / Mittagessen sind auf der Homepage unter www.bgs-klein-nordende.de ersichtlich.

7.6 Evaluation

Die OGTS der Grundschule Klein Nordende-Lieth kann auf jahrelange Erfahrungen im Bereich der Betreuung, der Hausaufgabenhilfe sowie auf das Angebot mit Arbeitsgemeinschaften und schulischem Nachmittagsangebot aufbauen.
Schule und Betreuung haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt zur OGTS.
Der zukünftige Ausbau der OGTS ist ein Prozess, der einer ständigen Entwicklung unterliegt und daher der regelmäßigen Aktualisierung bedarf.
Das Konzept der Offenen Ganztagschule der Grundschule Klein Nordende-Lieth wird im Rahmen der Schulprogrammarbeit evaluiert und überarbeitet.

 

8. Evaluation und Visionen

Das Schulprogramm wird jährlich redaktionell aktualisiert und alle zwei Jahre evaluiert.

„Wenn das Leben keine Vision hat,
nach der man strebt,
nach der man sich sehnt,
die man verwirklichen möchte,
dann gibt es auch kein Motiv,
sich anzustrengen“.
(Erich Fried)

Lehrkräfte und Eltern streben daher in unterschiedlichen Bereichen die Verwirklichung folgender Visionen an:
- pädagogische Lernräume schaffen
- Entschleunigung
- Lehrergesundheit
- nachhaltiges Lernen
- Einrichtung eines Fachraumes für Technik und Werken

 

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