Unser Schulprogramm

 

überarbeitete Fassung

vom November 2012

Grundlage für eine

fortlaufende

Schulentwicklungsarbeit

 

Inhaltsübersicht

1.  Die Grundschule Klein Nordende-Lieth

1.1    Kooperation mit verschiedenen Partnern

1.2    Elternmitarbeit

2.  Unsere Leitlinien

2.1    Leitlinie 1 - Individualisierung und Differenzierung

2.2    Leitlinie 2 – Grundgedanken zur Integration / Inklusion

2.3    Leitlinie 3 – Schulleben

2.3.1   Feste und Aktivitäten im Jahreslauf

2.4    Leitlinie 4 – Schulentwicklung und Zusammenarbeit

2.5    Leitlinie 5 – Zusammenarbeit von Lehrkräften und Eltern

2.6    Leitlinie 6 – Umgang miteinander

3.  Förderkonzept

4.  Konzept der offenen Ganztagsschule

5.  Visionen

6.  Evaluation

 

 

1.  Die Grundschule Klein Nordende-Lieth

Die dreizügig ausgebaute Grundschule Klein Nordende-Lieth liegt in der selbständigen Gemeinde Klein Nordende, einem Ort mit etwa 3000 Einwohnern, der unmittelbar an die Stadt Elmshorn anschließt.
Ca. 270 Schülerinnen und Schüler (im Folgenden Schüler genannt) werden in 12 Klassen unterrichtet. In jeder Klassenstufe gibt es integrative Maßnahmen, in denen Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam lernen.
10 der 12 Klassenräume liegen zu ebener Erde. So kann der große Schulhof schnell erreicht und häufig am Tag genutzt werden.
Zum weiträumigen Gelände, das durch einen Wald begrenzt wird, gehören ein Spielplatz, ein grünes Klassenzimmer, ein Bolzplatz und ein Sportplatz mit Minifußballfeld.

Wir sind eine verlässliche Grundschule. Der verbindliche Zeitrahmen von 20 Stunden für die Klassen 1 und 2 und von 26 Stunden für die Klassen 3 und 4 sind dabei voll berücksichtigt.
Die Schule beginnt für alle um 7.45 Uhr. Für die Klassen 1 und 2 endet der Unterricht um 11.40 Uhr. Für die Klassen 3 und 4 endet der Unterricht an vier Tagen um 12.40 Uhr, an einem Tag um 13.30 Uhr.
Täglich in der ersten Hofpause wird ein Spieleschrank mit verschiedenen Spielzeugen bereitgestellt, der von Viertklässlern betreut wird. In der zweiten Hofpause können die Kinder selbstständig Getränke kaufen.
Mittwochs können Schüler unsere Schülerbücherei nutzen und sich Bücher entleihen.
Unsere Schule hat ein Orchester, einen Chor und eine Flötengruppe.

Im Anschluss an den Unterricht ist auf Wunsch eine Betreuung über den Verein „Betreute Grundschule Klein Nordende-Lieth e.V.“ montags bis donnerstags bis 16.00 Uhr sowie freitags bis 13.30 Uhr möglich.

Außerdem bietet unsere Schule Arbeitsgemeinschaften dienstags und donnerstags von 14.30 bis 16.00 Uhr an. Die Teilnahme ist freiwillig.

 

1.1    Kooperation mit verschiedenen Partnern

BGS - Betreute Grundschule Klein Nordende-Lieth e.V.
In der BGS können Kinder aller Klassenstufen montags bis donnerstags bis 16.00 Uhr sowie freitags bis 13.30 Uhr zeitlich flexibel betreut werden.
In dieser Zeit besteht die Möglichkeit zum Spielen, Malen, Basteln und Vorlesen oder einfach nur zum Entspannen. Um dem Bewegungsdrang der Kinder nachzukommen, kann zusätzlich der Schulhof und das gesamte Außengelände mit seinem vielfältigen Angebot genutzt werden.
Jeweils im Anschluss an den Unterricht besteht außerdem die Möglichkeit der Teilnahme an einer Hausaufgabenhilfe. In kleinen Gruppen soll den Kindern die Möglichkeit gegeben werden, ihre Hausaufgaben in Ruhe zu erledigen, Hilfe-stellungen werden gegeben.
Von Montag bis Donnerstag wird ein warmes, selbstgekochtes Mittagessen bestehend aus Rohkost, Hauptgericht, Dessert und Getränk angeboten, das gemeinsam eingenommen wird.
Arbeitsgemeinschaften finden dienstags und donnerstags von 14.30 bis 16.00 Uhr statt, die je nach Neigungen und Interessen für ein Schulhalbjahr frei gewählt werden können.
Zusätzlich findet in einem Teil der Ferien eine durchgehende Betreuung von 7.30 bis 16.00 Uhr statt, die offen für alle Schülerinnen und Schüler ist.
Die BGS finanziert sich aus Elternbeiträgen und öffentlichen Zuschüssen, der Beitrag variiert je nach Umfang der Nutzung der Angebote.

Schulverein der Grundschule Klein Nordende-Lieth e.V.
Der Schulverein schafft dort finanzielle Möglichkeiten, wo der Schuletat aufhört.
Durch Anschaffung von z.B. Notebooks, Musikinstrumenten oder zusätzlichem Unterrichtsmaterial unterstützt der Schulverein den Schulalltag und die Basisausstattung der Schule.
Der Schulverein hilft bei der Gestaltung und Verschönerung des Schulhofes, indem er kleine und große Spielgeräte, Schaukel, Turn-Reck und Bälle anschafft.
Für die Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag übernimmt der Schulverein die Materialkosten und gewährt auf Antrag einen Zuschuss für Klassenfahrten.
Auch bei Projektwochen, Theaterbesuchen und Autorenlesungen hilft er gern.
Neben vielerlei anderen Aktivitäten unterstützt und organisiert er auch die Schülerbücherei, den Getränkeverkauf und die Beschaffung der Schulkleidung.

Gemeinde
Zwischen Schule und Gemeinde besteht eine gute Zusammenarbeit. Gemeinsam werden der Schüleraustausch mit der Partnergemeinde Zempin / Grundschule in Koserow, der Weltkindertag, der Nikolaustag und der Ausflug der 4. Klassen in das „Freilichtmuseum Kiekeberg" und in den „Wildpark Schwarze Berge" durchgeführt.

Kirche
Das Kollegium der Schule und der Pastor / die Pastorin der Bugenhagenkirche gestalten gemeinsam den Einschulungsgottesdienst und einen Themengottesdienst.

Feuerwehr
Die freiwillige Feuerwehr Klein Nordende führt regelmäßig Brandschutzübungen durch.

Verein für extensive Robustrinderhaltung im Liether Moor e.V.
Der Betreuungsverein Liether Moor hat es sich zur Aufgabe gemacht, das jetzige Landschaftsbild zu erhalten und wo es möglich ist, urtypische Moorflächen wieder herzustellen. Der Verein für extensive Robustrinderhaltung im Liether Moor e.V. unterstützt dieses Vorhaben durch die dortige Haltung von robusten Weidetieren, zu diesen gehört auch unsere Schulkuh „Molli". Ein grünes Klassenzimmer steht allen Kindern unserer Grundschule auf der Weide zur Verfügung.

Schulen
Mit den Förderzentren Paul-Dohrmann-Schule und Raboisenschule sowie den Grundschulen in Elmshorn und im Elmshorner Umland als auch mit allen weiterführenden Schulen in Elmshorn findet eine enge Zusammenarbeit statt. Sonderschullehrkräfte des Landesförderzentrums in Schleswig beraten die Grundschullehrkräfte der Klassen, in denen sich Kinder mit entsprechenden Förderschwerpunkten befinden.

Kindergärten
Seit Jahren bestehen enge Kontakte mit dem Bugenhagen Kindergarten in Klein Nordende und dem Kindergarten Dünenweg in Elmshorn sowie weiteren Kindergärten, die von unseren zukünftigen Schulkindern besucht werden. Insbesondere während der langen Einschulungsphase finden viele intensive Gespräche und gegenseitige Besuche statt.

Schulsozialarbeiterin
Eine Schulsozialarbeiterin steht an einem Tag in der Woche Kindern, Eltern und Lehrkräften bei kleinen und größeren Problemen sowie Konflikten in Schule, häuslichem Umfeld und Freizeit zur Verfügung.

Wendepunkt
Der Wendepunkt e.V. engagiert sich für Respekt und Gewaltfreiheit in Erziehung, Partnerschaft und Schule und unterstützt unsere Schule im Rahmen der Gewaltprävention.

Weitere Kooperationspartner
GAB (Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung mbH)
SINUS an Grundschulen in den Bereichen Mathematik sowie HSU
Schulpsychologischer Dienst
Lebenshilfe
Amt für soziale Dienste
Schulärztlicher Dienst
Schulzahnärztlicher Dienst
Polizei
Bödeker Kreis
SV Lieth
Musikschule Elmshorn
Spielmannszug Klein Nordende Lieth von 1964 e. V.
Deutsches Rotes Kreuz

1.2    Elternmitarbeit

Weltkindertag
Gemeinde, Eltern und Lehrkräfte gestalten gemeinsam diesen Projekttag.

Kinderzehnkampf
Die Eltern unterstützen die Lehrkräfte bei der Durchführung des Kinderzehnkampfes.

Schulfest
Das alljährlich vor den Sommerferien stattfindende Schulfest gestalten Eltern und Lehrkräfte gemeinsam.

Projektwoche
Auch Eltern bieten in der Projektwoche Projekte sowie ihre Unterstützung an.

Schülerbücherei
Eltern sowie ehrenamtliche Mitarbeiter organisieren selbstständig die Schülerbücherei.

Arbeitsgemeinschaften
Einige Arbeitsgemeinschaften werden von Eltern geleitet.

Getränkeverkauf
Der Getränkeverkauf wird selbstständig von Eltern organisiert und durchgeführt.

Running Bus
Der Running Bus sind Eltern, die Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, begleiten. Somit ist für einen sicheren Schulweg gesorgt.

Vogelvoliere
Eltern unterstützen die Kinder bei der Pflege unserer Vogelvoliere.

Fundschrank
Eltern sortieren liegengebliebene Kleidungsstücke und gefundene Gegenstände im Fundschrank und sorgen somit für eine gute Übersichtlichkeit.

 

2.  Unsere Leitlinien

2.1    Leitlinie 1 - Individualisierung und Differenzierung

Wir wollen die Individualität eines jeden Kindes achten, seine Lernausgangslage und Lernentwicklung berücksichtigen und diese entsprechend seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten in einem differenzierten Unterricht fördern und fordern.

Vielfältige Unterrichtsformen wie Freie Arbeit, Lernstationen, differenzierte Wochen- und Arbeitspläne, fächerübergreifende Projekte und eine Fülle von anregenden unterschiedlichen Arbeitsmaterialien sollen von Beginn an helfen, unsere Schüler individuell in einer für ihre Entwicklungsstufe angepassten Lernumgebung zu unterstützen.
Das Schulgesetz spricht ausdrücklich von dem „Recht des jungen Menschen auf eine
seiner Begabung, seinen Fähigkeiten und seiner Neigung entsprechenden Erziehung und Ausbildung.....". Der Lehrplan berücksichtigt beim Erwerb von Schlüsselqualifikationen in besonderem Maße die individuelle Ausgangslage der Schüler. Er wird ergänzt durch die im Jahre 2004 von der Kultusministerkonferenz beschlossenen Bildungsstandards für den Primarbereich. Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse sollen durch gezielte, dem jeweiligen Kind angepasste Aufgabenstellungen erworben werden.
Die unterschiedlichen Lernmöglichkeiten und das individuelle Arbeitstempo sollen beim Schwierigkeitsgrad, der Komplexität der Aufgaben und bei deren Umfang berücksichtigt werden. Handlungsorientiertes Arbeiten, Aufgaben des praktischen Lebens sowie die Förderung im musisch-ästhetischen und sportlichen Bereich werden ebenfalls berücksichtigt, damit das Kind differenziert und individuell in seiner Ganzheit angesprochen wird. Lernfreude, Anstrengungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit sollen sich entwickeln. Das Kind soll lernen, seine eigenen Möglichkeiten richtig einzuschätzen. Das gesamte Vorgehen soll das Kind ermutigen, leistungsstark zu werden und Selbstvertrauen zu gewinnen.
Der Anspruch, jedes Kind als Individuum zu sehen und zu behandeln, führt zu
differenzierenden Unterrichtsstrukturen, in deren Mittelpunkt das einzelne Kind mit seinen Fähigkeiten steht. In diesem Zusammenhang ist auch die flexible Eingangsphase zu sehen. Zurückstellungen bleiben die Ausnahme.
Um jedem einzelnen Kind gerecht werden zu können, ist es nötig, die Zeit vor der Einschulung intensiv zu nutzen, um den Übergang vorzubereiten. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Eltern und Kindergärten.

2.2    Leitlinie 2 – Grundgedanken zur Integration / Inklusion

Wir wollen Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam unterrichten.

„Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist derselbe, auf dem die Starken sich vervollkommnen." Diese Aussage von Maria Montessori spiegelt unser Schulleben wieder.
Wir stellen das einzelne Kind mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen in den Mittelpunkt unserer erzieherischen und unterrichtlichen Arbeit. Wir wollen jedem Kind die Möglichkeit geben, seine Persönlichkeit durch Selbstbestimmung und Selbsttätigkeit aufzubauen.
Differenzierende sowie individuelle Lernangebote werden dem Kind in Form von entsprechenden Materialien zur Verfügung gestellt.
In der sogenannten Freien Arbeit haben alle Kinder die Gelegenheit, angebotene Aufgaben nach Wahl zu bearbeiten. Dabei können soziale Erfahrungen in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit erlangt werden. Zusammenarbeit, gegenseitiges Helfen und gemeinschaftliches Erleben wird erfahren und eingeübt. Die Lehrkraft hat die Rolle des Beraters und Helfers.
Der gemeinsame Unterricht soll möglichst durch die im Team zusammenarbeitenden
Grund- und Sonderschullehrkräfte so weit wie möglich innerhalb eines
binnendifferenzierten Unterrichts in der Klassengemeinschaft erfolgen. Teilweise wird auch in Kleingruppen gearbeitet, wenn ein individueller Bedarf oder besondere Lernschwierigkeiten es erforderlich machen.

Es ist unser Ziel, in jeder Klassenstufe Integration / Inklusion in einer oder mehreren Klassen anzubieten und Kinder mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam zu unterrichten.
Die gemeinsame Beschulung erfolgt in unterschiedlichen Formen mit verschiedenen
Konzepten, die von der Anzahl der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Klasse sowie von der Art des Förderbedarfs abhängen.
Hier ist es erforderlich, dass der Unterricht in möglichst vielen Stunden am Tag durch eine Grund- und eine Sonderschullehrkraft erteilt wird, die gleichzeitig in der Klasse tätig sind. Vom gemeinsamen Lernen profitieren alle Schüler.
Zurzeit werden in unseren Klassen mit mehreren „integrativen Maßnahmen" möglichst viele Unterrichtsstunden von der Grundschullehrkraft gemeinsam mit der
Sonderschullehrkraft erteilt. Die besondere Beschulung der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf erfolgt in gemeinsamer Verantwortung. Die Grundschullehrkraft unterrichtet in einem Teil der Stunden alle Schüler allein.
Wird ein hörgeschädigtes oder ein sehgeschädigtes Kind in einer integrativen Maßnahme beschult, erhalten die Lehrkräfte der Klasse Unterstützung vom Landesförderzentrum in Schleswig. Eine Sonderschullehrkraft der entsprechenden Fachrichtung kommt in regelmäßigen Abständen zu Beratungsbesuchen in die Klasse und arbeitet mit dem Kind mit speziellen Förderangeboten.
Die von uns unterrichteten Kinder sollen genau das lernen, was sie leisten können.
Maßnahmen und Methoden wollen wir den individuellen Bedürfnissen des einzelnen
Kindes anpassen.

2.3    Leitlinie 3 – Schulleben

Wir wollen durch geeignete Angebote und Veranstaltungen im Laufe des Jahres die musikalischen, sportlichen und kreativen Fähigkeiten unserer Schüler sowie ihre Sozialkompetenz fördern und entwickeln.
Durch gemeinsame Vorhaben und Aktionen mit Kindern, Lehrkräften, Eltern und außerschulischen Partnern wollen wir unser Schulleben bereichern.

Wir wollen den Kindern mit diesen Angeboten und Veranstaltungen Möglichkeiten geben,

  • Fähigkeiten zu zeigen und Fertigkeiten zu entwickeln, für die im täglichen Unterricht wenig Raum ist,
  • als Schulgemeinschaft etwas Schönes zu erleben,
  • etwas zu erarbeiten und anderen einer Gruppe zu präsentieren,
  • vor einem Publikum aufzutreten,
  • mit Kindern anderer Klassen zusammen zu kommen, um gemeinsam etwas zu erarbeiten oder Ergebnisse auszutauschen,
  • die Leistungen und Fähigkeiten aller Kinder der Schule anzuerkennen und sich dadurch anregen zu lassen.


2.3.1 Feste und Aktivitäten im Jahreslauf

Einschulung
Kinder des zweiten Jahrgangs gestalten zusammen mit dem Chor und dem Orchester die Feier. Während die Schulanfänger ihre erste Unterrichtsstunde haben, werden die Eltern und Gäste von den vierten Klassen mit Kaffee und Gebäck versorgt. Im Anschluss daran findet in der Bugenhagenkirche ein gemeinsamer Gottesdienst statt.

Weltkindertag
Gemeinsam mit der Gemeinde Klein Nordende veranstaltet die Schule im September den Weltkindertag. Jedes Jahr findet unter dem Motto Rund um Klein Nordende ein projektartiger Unterrichtsmorgen statt. Zum Abschluss wird den Kindern ein großes Obst- und Gemüsebüfett geboten, das von den Eltern gespendet und zubereitet wird. Die Gemeinde finanziert Getränke, Fladenbrot und für den Tag benötigte Materialien.

Gemeinsamer Ausflug
Etwa sechs Wochen nach Schuljahresbeginn gehen alle Klassen gemeinsam zu einem großen, nahe gelegenen Spielplatz in den Liether Wald. Nach einem gemeinsamen Anfang (Singkreis mit allen Schülerinnen und Schülern), können sich die Kinder an den Spielplatzgeräten vergnügen. Eigene und aus der Spieliothek ausgeliehene größere Spielgeräte stehen zusätzlich zu Verfügung.

Themengottesdienst
In Absprache mit dem Pastor / der Pastorin findet ein Themengottesdienst in der Bugenhagen-Kirche statt. Alle Klassen nehmen an diesem Themengottesdienst teil.

Adventsbasteln
An einem Tag in der Woche vor dem 1. Advent gibt es in allen Klassen verschiedene Bastelangebote für die Schüler, um die Klassen- und Schulräume adventlich zu schmücken.

Nikolaus
Am 6. Dezember kommt der Bischof in die Schule. Alle Klassen treffen sich in der Bürgermeister-Hell-Halle, um dem Nikolaus etwas vorzusingen oder vorzuspielen. Für jede Klasse gibt es ein schönes Nikolausgeschenk (Stiftung der Gemeinde).

Weihnachtsfeier
Vor den Weihnachtsferien führen an zwei Nachmittagen jeweils 6 Klassen für die Eltern etwas vor. Chor und Orchester sind an beiden Tagen beteiligt.

Halbjahresfeier
Am Zeugnisausgabetag im Januar findet unsere Halbjahresfeier von Kindern für Kinder statt. Neben Aufführungen von Chor, Orchester usw. finden auch Ehrungen für z. B. Sportabzeichen, Mathematikwettbewerbe statt.

Fasching
Am Rosenmontag feiert die Schule Fasching. Alle Klassen und Flure sind geschmückt. Zunächst wird im Klassenverband gefeiert. Gegen Ende des Vormittages treffen sich alle zu gemeinsamen Tänzen und Spielen in der Bürgermeister-Hell-Halle.

Autorenlesung
Einmal jährlich wird ein Autor oder eine Autorin in Zusammenarbeit mit dem Bödeker Kreis eingeladen. In vier Lesungen stellen sie den Klassen ihre Werke vor. Dabei finden die Lesungen in dem einen Jahr für die 1.und 2. Klassen, im nächsten für die 3. und 4. Klassen statt. So lernen die Kinder im Laufe ihrer Grundschulzeit in der Regel zwei Schriftsteller / innen kennen.

Flohmarkt
An einem Schulvormittag im Frühling verwandeln die Schüler für zwei Stunden ihre Schultische in einen Flohmarktstand. Hier verkaufen sie Spielsachen, Bücher u.ä. - ein Markt von Kindern für Kinder.

Frühlingssingen
Vor den Osterferien findet in der Halle ein gemeinsames Singen zum Thema „Frühling" statt.

Brennballturnier
Im Frühjahr veranstalten die Elmshorner Grundschulen ein Brennballturnier für die dritten Klassen.

Lauftag
Viele Schüler erwerben am Lauftag ihr Laufabzeichen.

Kinderzehnkampf
Statt der Bundesjugendspiele wird bei uns der Kinderzehnkampf veranstaltet. Zehn verschiedene Disziplinen, die kindgerecht und individuell gestaltet sind, werden absolviert. Am Ende des Sportfestes finden Staffelläufe aller Klassen statt.

Tischtennisturnier
Jährlich findet das traditionelle Tischtennisturnier statt, bei dem Jungen und Mädchen um den Pokal der Gemeinde kämpfen. Es handelt sich hierbei um einen Wanderpokal, der in jedem Jahr verteidigt oder neu gewonnen werden muss.

Schüleraustausch
Seit 1992 findet mit der Partnergemeinde Zempin (Insel Usedom) und der dort zuständigen Grundschule in Koserow ein Schüleraustausch statt. Kinder aus allen Klassen fahren für ein verlängertes Wochenende dorthin oder Kinder der Grundschule in Koserow besuchen uns und wohnen in Gastfamilien.

Ausflug der 4. Klassen
Die Gemeinde lädt die 4. Klassen zum Ausflug in das „Freilichtmuseum Kiekeberg" und in den „Wildpark Schwarze Berge" ein.

Knobelaufgaben des Monats
Jeden Monat werden jeweils für die 1. und 2. Klassen sowie für die 3. und 4. Klassen Knobelaufgaben öffentlich ausgehängt. Jeder kann sich beteiligen und die Lösung in einen Briefkasten werfen. Am Ende des Monats werden dann unter den Teilnehmern jeder Klasse die „Knobelkönige" herausgefunden. Inzwischen können diese Knobelaufgaben auch hier auf dieser Seite unter Aktuelles heruntergeladen und nachgelesen werden.

Schulfest
Am vorletzten Freitag des Schuljahres feiern Kinder, Lehrkräfte, Eltern und Gäste am Nachmittag ihr gemeinsames Schulfest. Das Fest beginnt mit einem Umzug, der vom Klein Nordender Spielmannszug angeführt wird und endet mit einem gemeinsamen Abschluss. Verschiedene Spiele und besondere Attraktionen verlocken zum Mitmachen. In der Cafeteria werden Kaffee und selbstgebackener Kuchen angeboten. Alle Kinder bekommen gegen einen Gutschein ein Eis, ein Getränk und ein Stück Kuchen. Kaffee, Kuchen und Tombolagewinne werden von den Eltern gespendet.

Kennlernnachmittag
Am Montag nach dem Schulfest kommen alle Schulanfänger des nächsten Schuljahres mit ihren Eltern in die Schule und lernen ihre Klassenlehrkraft und Mitschüler kennen. Während die zukünftigen Erstklässler ihre erste Schulstunde erleben, erhalten die Eltern bei Kaffee und Kuchen viele wichtige Informationen rund um den Schulstart.

Jahresabschlussfeier
Am letzten Schultag vor den Sommerferien findet im Beisein aller Schülerinnen und Schüler in der Bürgermeister-Hell-Halle die Verabschiedung der 4. Klassen statt.

2.4    Leitlinie 4 – Schulentwicklung und Zusammenarbeit

Wir planen Ziele und pädagogische Entwicklungen unseres Schulkonzepts und gemeinsame Vorhaben im Lehrerkollegium und arbeiten eng zusammen.

Wir arbeiten im Kollegium eng zusammen, um eine qualitative Verbesserung
unserer schulischen Arbeit zu erreichen. Fort- und Weiterbildungen werden regelmäßig besucht.
Gemeinsam überdenken wir unsere Ziele auf der Basis neuer pädagogischer
Entwicklungen unter Berücksichtigung von Vorgaben des Ministeriums.
Die Zusammenarbeit bietet Anregungen und bringt Arbeitserleichterung. Unser Ziel ist es, eine Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung zu erhalten.
Die verschiedenen Stärken der Kolleginnen und Kollegen sollen zum Tragen kommen. Durch einen vertrauensvollen Umgang miteinander sollen Schwierigkeiten im Schulalltag aufgegriffen, besprochen und gemeinsam gelöst werden.

2.5    Leitlinie 5 – Zusammenarbeit von Lehrkräften und Eltern

Wir fördern die Zusammenarbeit zwischen dem Lehrerkollegium und der Elternschaft durch ausführliche Informationen, Austausch und gemeinsame Veranstaltungen.

Die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Eltern wird durch offene Gespräche, Informationsaustausch und gemeinsame Veranstaltungen gestaltet und gefördert, um das einzelne Kind in seinem Lern- und Erziehungsprozess begleiten und unterstützen zu können. Hierfür ist Offenheit, Vertrauen und ein respektvoller Umgang miteinander Voraussetzung.
Dies schafft die Grundlage, um unterschiedliche Ansichten, Probleme und Konflikte
frühzeitig zu erkennen und zum Wohle des einzelnen Kindes Lösungen zu erarbeiten.
Die Belange aller Kinder sollen angemessene Berücksichtigung finden. Aufgabe der
Lehrkräfte soll es sein, durch Elternabende, individuelle Gespräche und Informationen das Interesse und das Verständnis der Eltern für schulische Arbeit zu fördern und zu erhalten.
Aufgabe der Eltern soll es sein, aktiv am Schulleben teilzunehmen sowie im Klassen- und Schulelternbeirat, der Schulkonferenz, den Fachkonferenzen und in Arbeitsgruppen mitzuwirken.

2.6    Leitlinie 6 – Umgang miteinander

Wir wollen den offenen und respektvollen Umgang zwischen allen am Schulleben Beteiligten erhalten und fördern.

Zu den Erziehungsgrundsätzen gehört die Achtung der Mitmenschen, Tolerierung ihrer Persönlichkeit und ein respektvoller Umgang miteinander.
Von den am Schulleben Beteiligten (Kindern, Eltern, Lehrkräften und Mitarbeitern) erwarten wir allen gegenüber ein freundliches, faires und rücksichtsvolles Verhalten. Die Schüler sollen lernen, diese Verhaltensweisen sowohl Erwachsenen gegenüber als auch untereinander anzuwenden.
Das Präventionskonzept „Prima Klima" wird an unserer Schule angewandt und stärkt die Schüler im sozialen Umgang.

3.  Förderkonzept

(zurzeit in Bearbeitung, Fertigstellung bis zum Ende des Schuljahres 2012/13 geplant)

4.  Konzept der offenen Ganztagsschule

zurzeit in Bearbeitung)

 

5.  Visionen

„Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man strebt, nach der man sich sehnt, die man verwirklichen möchte, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen".
(Erich Fried)

Lehrkräfte und Eltern streben daher in unterschiedlichen Bereichen die Verwirklichung folgender Visionen an:
- offene Ganztagsschule bis August 2013
- Erstellung eines Präventionskonzeptes
- Entschleunigung
- Lehrergesundheit
- nachhaltiges Lernen
- pädagogische Lernräume schaffen
- Einrichtung eines Fachraumes für Technik und Werken

 

6.  Evaluation

Das Schulprogramm wird jährlich redaktionell aktualisiert und alle zwei Jahre evaluiert.

 

Schulprogramm als PDF-Datei ...