Der Weihnachtsmann ist ein Mann, der alles kann

Bericht der Elmshorner Nachrichten vom 22.12.2017

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KLEIN NORDENDE Wochenlange Proben lagen hinter den Klein Nordender Grundschülern. Für die zweitägige Weihnachtsfeier wurde gebastelt, wurden Texte auswendig gelernt und viel geübt. Das Ergebnis der Vorbereitungen erlebten Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde und Verwandte während der Aufführungen in der weihnachtlich geschmückten Bürgermeister-Hell-Halle.

So erklärten die Erstklässler dem Publikum, wie die Wichtel den Weihnachtsmann in der Vorweihnachtszeit unterstützen oder was passiert, wenn der Weihnachtsmann plötzlich krank ist. Die Klasse 2 b wiederum stellte singend fest: „Der Weihnachtsmann ist ein Mann, der alles kann.“ Während die einzelnen Klassen bei den zwei Veranstaltungen nur einen Auftritt hatten, trat der Schulchor unter der Leitung von Ruth Mergel an beiden Tagen auf. Der Chor beschäftigte sich in ihrer Aufführung mit der Frage: Was mit Dornröschen wohl passiert wäre, wenn sie den Prinzen, der sie wachgeküsst hat, nicht geheiratet hätte. Nachdem Dornröschen sowohl den Prinzen, den Froschkönig und auch Rumpelstilzchen als zukünftigen Ehemann abgelehnt hatte, wählte sie eine unkonventionellere Art des Zusammenlebens. Dieses Märchen endete nicht mit dem klassischen Satz: „Und wenn sie nicht gestorben sind...“ Für die beeindruckende Aufführung erntete der Chor viel Applaus. mka

 

 

Facettenreiches Rahmenprogramm

Bericht der Elmshorner Nachrichten vom 20.12.2017

SENIOREN-WEIHNACHTSFEIER In Klein Nordende kamen 160 ältere Menschen in die Bürgermeister-Hell-Halle

 

 

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KLEIN NORDENDE Mit einer musikalischen Einstimmung durch das Orchester der Grundschule unter der Leitung von Ruth Mergel wurde die diesjährige Seniorenweihnachtsfeier in der Bürgermeister-Hell-Halle eröffnet. Etwa 160 ältere Menschen hatten sich eingefunden, um vergnügliche Stunden miteinander zu verbringen und sich einstimmen zu lassen auf die besinnliche Zeit des Jahres. Außer einer reichhaltigen Kaffeetafel, die auch Gelegenheit zum Austausch und Scherzen bot, gab es ein mit viel Fingerspitzengefühl ausgesuchtes, facettenreiches Rahmenprogramm.

Nach dem musikalischen Auftakt erklommen die Grundschüler die Bühne und breiteten die verhältnismäßig junge Geschichte Klein Nordendes, die 1867 begann, in Worten und Liedern aus. Dabei wurde an die wichtigsten Ereignisse erinnert - von der Gründung bis fast in die Gegenwart. Autorin der
klangvollen Dorfgeschichte ist Ruth Mergel, die sie anlässlich des Dorfjubiläums zu Papier brachte.

Was man mit einem Rad alles machen kann, zeigte die Leistungsgruppe des EMTV im Einradfahren. Sie hatten eigens für die Seniorenweihnachtsfeier neue Choreographien einstudiert. Die acht Fahrerinnen zwischen 13 und 18 Jahren zeigen ihr Können normalerweise in einer großen Halle vor einer Jury.

Einen Auszug aus dem Ballettmärchen „Die verzauberten Schwäne“ boten die Mitwirkenden des Ballettstudios Agnes Alawi und Kinder trugen Plattdeutsches vor. Unter die Gäste gemischt hatte sich Pastor Lars Därmann, der ein Grußwort sprach. Auch Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel leistete einen Beitrag zum Programm. Er erzählte eine Geschichte, die Weihnachten 1946 spielt, „in einem der strengen Nachkriegswinter“. Damals war es von Vorteil, wenn man einen Bauern kannte oder in einem Verwandtschaftsverhältnis mit ihm stand - oder wenn man Verwandte in Amerika hatte, die ein Paket schickten. Dieses konnte allerdings auch Dinge enthalten, die nicht zum Verzehr geeignet sind, wie die makaber-humorvolle Erzählung deutlich machte.

Verabschiedet wurden im Rahmen der Weihnachtsfeier zwei Männer, die sich um das Dorf und die Seniorenarbeit verdient gemacht haben: Herbert Maack, der 15 Jahre lang Einladungen ausgetragen hat, und der Dorffotograf Walter Froehlich. Maack hat bereits einen Nachfolger: Es ist Jens Jacobsen, Mitglied im Wegeausschuss. Ein gemeinsames Singen, in das auch „Viva la musica“ einstimmte, bildete den Abschluss der rundum gelungenen Senioren-Veranstaltung. Siegfried Schilling

 

 

Kleines Zebra macht Schulweg sicher

Bericht der Elmshorner Nachrichten vom 18.10.2017

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KLEIN NORDENDE Mit der Grundschule Klein Nordende verbindet den Mitarbeiter der Sparkasse Südholstein, Matthias Röhl, zahlreiche Geschichten und Erinnerungen.
Nicht nur er selbst ist in der Elmshorner Nachbargemeinde zur Schule gegangen, sondern auch seine Kinder. „Vor 44 Jahren bin ich auch hier in die erste Klasse gegangen und hatte einen großen Vorteil: Mein Schulweg war sehr kurz, nur knapp 150 Meter. Viele von Euch haben einen längeren Weg. Damit Ihr immer sicher und gut zur Schule kommt, unterstützt Euch die Sparkasse Südholstein mit dem Buch „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“, sagte Röhl und erklärte, dass die Erstklässler damit lernen können, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen können. „Während meiner Schulzeit gab es das kleine Zebra noch nicht“, sagte Röhl schmunzelnd und überreichte den Klein Nordender Schulkindern die Bücher. Meike Kamin