Erfolgreiche Schüler-Aktion: Deckel sammeln für Impfungen

Bericht der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 10.02.2018

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(Klein Nordende/rs) Kinderlähmung ist eine furchtbare Erkrankung, die bis zum Tode führen kann. Sie weltweit auszurotten, daran beteiligen sich auch die Rotarier. In der Grundschule Klein Nordende haben Elmshorns Rotarier tatkräftige Unterstützung gefunden. Angefangen hat alles mit einem Schulabschlussfest im Sommer 2017. Dort wurden Plastikdeckel von Flaschen und Getränkeverpackungen gesammelt. Mit 500 Deckeln, die von einem Unternehmen angekauft werden, kann für ein Kind eine Polio-Impfungen finanziert werden. Die beiden Schülerinnen Jella Bartl und Anneke Leppin wollten es nicht bei der einen Aktion belassen. Sie bereiteten eigene Sammel-Infos vor und begeisterten den Inhaber des Klein Nordender Rewe-Markts Peter Erichsen dafür, dort ihre Sammelbehälter aufstellen zu dürfen.

Auf diese Weise kamen 5000 Deckel zusammen, die kürzlich an den Rotary Club Elmshorn übergeben wurden. Durch die Förderung der Bill Gates-Stiftung wird der Spendenertrag noch einmal verdreifacht. „So ergeben je 500 Deckel drei Impfungen gegen Polio“, freut sich Ursula Schwedler als Verantwortliche solcher Projekte der Elmshomer Rotarier. Als Dankeschön erhielt die Grundschule Mathe-Kisten als Ergänzung des pädagogischen Materials und die beiden Schülerinnen eine Urkunde und ein Geschenk für ihre Unterstützung. In Elmshorn nimmt Hayunga's E-Center am Wedenkamp Deckel an.

Der Weihnachtsmann ist ein Mann, der alles kann

Bericht der Elmshorner Nachrichten vom 22.12.2017

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KLEIN NORDENDE Wochenlange Proben lagen hinter den Klein Nordender Grundschülern. Für die zweitägige Weihnachtsfeier wurde gebastelt, wurden Texte auswendig gelernt und viel geübt. Das Ergebnis der Vorbereitungen erlebten Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde und Verwandte während der Aufführungen in der weihnachtlich geschmückten Bürgermeister-Hell-Halle.

So erklärten die Erstklässler dem Publikum, wie die Wichtel den Weihnachtsmann in der Vorweihnachtszeit unterstützen oder was passiert, wenn der Weihnachtsmann plötzlich krank ist. Die Klasse 2 b wiederum stellte singend fest: „Der Weihnachtsmann ist ein Mann, der alles kann.“ Während die einzelnen Klassen bei den zwei Veranstaltungen nur einen Auftritt hatten, trat der Schulchor unter der Leitung von Ruth Mergel an beiden Tagen auf. Der Chor beschäftigte sich in ihrer Aufführung mit der Frage: Was mit Dornröschen wohl passiert wäre, wenn sie den Prinzen, der sie wachgeküsst hat, nicht geheiratet hätte. Nachdem Dornröschen sowohl den Prinzen, den Froschkönig und auch Rumpelstilzchen als zukünftigen Ehemann abgelehnt hatte, wählte sie eine unkonventionellere Art des Zusammenlebens. Dieses Märchen endete nicht mit dem klassischen Satz: „Und wenn sie nicht gestorben sind...“ Für die beeindruckende Aufführung erntete der Chor viel Applaus. mka

 

 

Facettenreiches Rahmenprogramm

Bericht der Elmshorner Nachrichten vom 20.12.2017

SENIOREN-WEIHNACHTSFEIER In Klein Nordende kamen 160 ältere Menschen in die Bürgermeister-Hell-Halle

 

 

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KLEIN NORDENDE Mit einer musikalischen Einstimmung durch das Orchester der Grundschule unter der Leitung von Ruth Mergel wurde die diesjährige Seniorenweihnachtsfeier in der Bürgermeister-Hell-Halle eröffnet. Etwa 160 ältere Menschen hatten sich eingefunden, um vergnügliche Stunden miteinander zu verbringen und sich einstimmen zu lassen auf die besinnliche Zeit des Jahres. Außer einer reichhaltigen Kaffeetafel, die auch Gelegenheit zum Austausch und Scherzen bot, gab es ein mit viel Fingerspitzengefühl ausgesuchtes, facettenreiches Rahmenprogramm.

Nach dem musikalischen Auftakt erklommen die Grundschüler die Bühne und breiteten die verhältnismäßig junge Geschichte Klein Nordendes, die 1867 begann, in Worten und Liedern aus. Dabei wurde an die wichtigsten Ereignisse erinnert - von der Gründung bis fast in die Gegenwart. Autorin der
klangvollen Dorfgeschichte ist Ruth Mergel, die sie anlässlich des Dorfjubiläums zu Papier brachte.

Was man mit einem Rad alles machen kann, zeigte die Leistungsgruppe des EMTV im Einradfahren. Sie hatten eigens für die Seniorenweihnachtsfeier neue Choreographien einstudiert. Die acht Fahrerinnen zwischen 13 und 18 Jahren zeigen ihr Können normalerweise in einer großen Halle vor einer Jury.

Einen Auszug aus dem Ballettmärchen „Die verzauberten Schwäne“ boten die Mitwirkenden des Ballettstudios Agnes Alawi und Kinder trugen Plattdeutsches vor. Unter die Gäste gemischt hatte sich Pastor Lars Därmann, der ein Grußwort sprach. Auch Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel leistete einen Beitrag zum Programm. Er erzählte eine Geschichte, die Weihnachten 1946 spielt, „in einem der strengen Nachkriegswinter“. Damals war es von Vorteil, wenn man einen Bauern kannte oder in einem Verwandtschaftsverhältnis mit ihm stand - oder wenn man Verwandte in Amerika hatte, die ein Paket schickten. Dieses konnte allerdings auch Dinge enthalten, die nicht zum Verzehr geeignet sind, wie die makaber-humorvolle Erzählung deutlich machte.

Verabschiedet wurden im Rahmen der Weihnachtsfeier zwei Männer, die sich um das Dorf und die Seniorenarbeit verdient gemacht haben: Herbert Maack, der 15 Jahre lang Einladungen ausgetragen hat, und der Dorffotograf Walter Froehlich. Maack hat bereits einen Nachfolger: Es ist Jens Jacobsen, Mitglied im Wegeausschuss. Ein gemeinsames Singen, in das auch „Viva la musica“ einstimmte, bildete den Abschluss der rundum gelungenen Senioren-Veranstaltung. Siegfried Schilling