Der Weltkindertag, wieder ein toller Vormittag in unserer Schule

Der Weltkindertag geht zurück auf die Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder im August 1925, zu welcher 54 Vertreter verschiedener Staaten zusammenkamen und die Genfer Erklärung zum Schutze der Kinder verabschiedeten. Im Anschluss an die Konferenz führten viele Regierungen einen Kindertag ein. 1954 haben die Vereinten Nationen das Kinderhilfswerk UNICEF mit der Ausrichtung eines Weltkindertages beauftragt. Jeder Staat sollte einen Tag zum sogenannten Weltkindertag (Universal Children's Day) erklären. Der Weltkindertag wird heute an unterschiedlichen Tagen in mehr als 145 Ländern gefeiert. Die Hauptfeierlichkeiten finden in Deutschland am 20. September statt. Bei uns in der Schule fand er in diesem Jahr am 18. September statt. Wie in jedem Jahr wurden wieder die 4 Projekte Apfel, Dorfralley, Besuch der Liether Kalkgrube und Bürgermeistersprechstunde durchgeführt. Hier die Berichte aus den Klassen 1-4.

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Wie bei jedem Weltkindertag beschäftigten sich auch diesmal die Klassen 1a, 1b und 1c mit dem Thema Apfel. Es wurde gebastelt, gezeichnet und gesungen ("In einem kleinen Apfel ..."), Äpfel wurden untersucht und gegessen. Besonders viel Freude bereitete den Kindern das Herstellen von frischem Apfelsaft. Freundlicherweise hatte Helmut Hamke wieder seine Apfelpresse und jede Menge Äpfel mitgebracht. Mit Hilfe von Messer und Brett zerkleinerte jedes Kind einen Apfel. Die Apfelstücke wurden in die Presse gegeben und heraus kam ein leckerer Apfelsaft, den fast alle Kinder mit Begeisterung tranken.
Unterstützt wurde Herr Hamke an der Apfelpresse von Karin Rückert und Michael Krohn. Vielen Dank an alle!

Bei schönstem Herbstwetter begrüßte Frau Ortmann alle zweiten Klassen und schickte jede Kindergruppe mit einem Rallyebogen und einer erwachsenen Begleitung auf den Weg. Die Kinder mussten Fragen beantworten, deren Lösung sie durch genaues Lesen, Zählen und Beobachten herausfinden konnten. Auch Sammelaufträge gehörten dazu. Mit großer Begeisterung und viel Freude marschierten sie durch Klein Nordende und entdeckten viel Neues.
Die Sonne lachte über der Liether Kalkgrube als die dritten Klassen um 8.30 Uhr dort pünktlich ankamen. Unsere drei „Ranger“ Hajo, Thomas und Rainer erwarteten die neugierigen Kinder bereits. In den nächsten zwei Stunden informierten die Experten über Findlinge, die 6000 Jahre für ihre Wanderung aus Skandinavien brauchten, brachten Kalksteine mit Hilfe von Salzsäure zum Sprudeln und führten alle Schüler über geheime „Dschungelpfade“ quer durch die Kalkgrube. Dies war wirklich ein gelungener und interessanter Vormittag, der die Kinder begeisterte und Lust auf mehr machte...

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Die Klassen 4a und 4b versammelten sich um 8.15 Uhr im Gemeinderatssaal des Gemeindezentrums in Klein Nordende. Die „zweite Schicht“ um 9.30 Uhr bildete die Klasse 4c. Vor Kopf saßen Bürgermeister Schinkel, die Bürgervorsteher Herr Schultz und Herr Kamin und die Protokollantin Frau Ortmann. Nach einer Begrüßung und der Vorstellung der Gemeinderatsmitglieder, konnten die Kinder ihre Fragen stellen.
Warum hat Klein Nordende keinen Friedhof? Es sei ein „Friedwald“ in Planung, antwortete der Bürgermeister.
Was organisiert die Gemeinde für die Flüchtlinge im Dorf?
Fragen und Wünsche zur Ausweitung des Schulgebäudes wurden mit den Hinweisen auf zuständige Kostenträger und bauliche Möglichkeiten beantwortet.
Auch Fragen an den Wegeausschuss zur Verkehrsberuhigung im Dorf wurden diskutiert und beantwortet.
Besonders interessierte die Kinder die Planung und der Neubau des Spielplatzes im „Auenland“.
Wie ist es mit einer Hundewiese bei uns: In der Nähe der Ziegelei soll eine Wiese umzäunt werden, die dann den Hunden und ihren BegleiterInnen zur Verfügung steht.
Auf die Fragen der Kinder gingen die Gemeindevertreter geduldig und bereitwillig ein und auch persönliche Fragen wurden beantwortetet.
Ein weiteres Highlight des Tages war wieder das liebevoll gestaltete Obst- und Gemüsebüfett der Eltern. Brot und Getränke wurden von der Gemeinde gespendet.
Ein Wermutstropfen blieb für die Klasse 4b, die die Bürgermeister-Hell-Halle verlassen musste, weil einige Kinder der Klasse sich nicht an die allgemeinen Verhaltensregeln halten konnten. Sehr peinlich berührt und fremdschämend trottete die Klasse in ihren Klassenraum.